Holzlexikon, brasil
Muirapiranga (Brosimum rubescens)
ist in Panama, im Amazonasgebiet Brasiliens und Peru heimisch und wird dort vergleichsweise oft angetroffen. Das schwere, dekorative Holz zeichnet sich durch außerordentliche Härte und Biegefestigkeit aus. Es ist sehr pilz- und feuchteresistent. Verwendung: feines Ausstattungsholz im Innen- und Außenbereich, Parkett, Drechslerholz, Instrumentenbau.
Violeta (Peltogyne catingae)
kommt vor allem im Amazonasgebiet vor. Violeta ist sehr hart, schwer und äußerst dauerhaft unter Wasser. Das frisch geschlagene Holz ist beige-gelb, später oxidiert es in ein intensives rot-violet. Verwendung: feine Drechslerwaren, Möbel und Dielen für den Außenbereich, Schiffsbau, Fassadenschalungen, Bau- und Konstruktionsholz.
Muiracatiara (Astronium lecointei)
kommt in Mittel- und Südamerika, vor allem in Brasilien, Venezuela und Kolumbien vor. Das sehr dekorative, schwere und begehrte Holz fällt durch seine streifige Zeichnung auf, die das Holz unverwechselbar macht, auch bekannt als Tiger-/Zebraholz. Verwendung: Furniere, Drechselwaren, Möbel- und Ausstattungsholz, Türen und Dielen.
Amapá (Brosium parinarioidis)
ist in Brasilien, Peru, Guyana und Surinam heimisch. Das mäßig schwere, schlicht gemaserte Holz lässt sich gut bearbeiten. Die Baumrinde enthält einen weisslichen Saft, der für medizinische Zwecke eingesetzt wird. Verwendung:
Leisten, Dielen und Panelen, Sperrholz, Konstruktionsholz im Möbel und Baubereich.
Jatobá (Hymenaea courbaril)
ist in Zentral- und Südamerika anzutreffen. Das Holz ist extrem hart und schwer. Es ist außerordentlich resistent gegen Insekten und Feuchtigkeit. Verwendung: gehobener Innenausbau, Schälfurniere, Fässer, Bootsbau, Drechselwaren, Pfosten im Außenbereich, Klaviermechaniken und Bildhauerei, die Nüsse des Jatobás sind sehr nahr- und schmackhaft.
Louro Preto (Ocotea cinerea)
kommt in Amazonien, Guyana und der Pazifikküste Kolumbiens vor. Das Holz ist gut zu bearbeiten, und ist sehr resistent gegen Meerwasserschädlinge und Feuchtigkeit. Das frische gelb-grüne Holz dunkelt oliv-braun nach. Verwendung: Möbelbau, Furniere, Schiffsbau, Brückenbau, Terrassen, aus dem Holz wird Öl destilliert und in der Pharmaindustrie verwendet.
Louro Gamela (Nectandra rubra)
trifft man in ganz Südamerika an. Das frische Holz riecht charakteristisch unangenehm bitter. Der mittelgroße Baum liefert ein Holz, das sehr insekten- und feuchteresistent ist. Verwendung: Treppenbau, Sperrholz, Drechslerei, es enthält zahlreiche Inhaltsstoffe die für Rheuma, Wundheilung oder in der Aromatherapie angewendet werden.
Sucupira Vermelho (Andira parviflora)
ist in Mittel- und Südamerika verbreitet. Das auffallend schwere Holz ist sehr insekten- und feuchteresistent. Es lässt sich hervorragend bearbeiten und polieren. Verwendung: Konstruktionsholz, Wasserbau, Brücken,
Türen, Gartenbau, Pfosten, Drechslerei, dekorative Fassaden, Möbelbau für den Innen- und Außenbereich.
Louro Itauba (Mezilaurus itauba)
ist im nördlichen Brasilien, Guyana und Venezuela zu finden. Es lässt sich nur schwer bearbeiten und ist sehr pilz- und feuchteresistent. Das Holz dunkelt auffallend stark nach. Verwendung: Schiffs- und Wasserbau, Pfosten, Konstruktionsholz für Außenbereiche, Brückenbau, Türen und Fenster, Jalousien.
Pau Amarelo (Euxylophora pareansis)
ist vorwiegend in Brasilien anzutreffen. Das mittelschwere, schlichte Holz
ist sehr resistent gegen Termiten und Feuchtigkeit. Das Kernholz hat eine rosa-gelbe Tönung mit dunklen Streifen.
Verwendung: Parkett, hochwertiger Möbelbau, Kunsttischlerei, Drechselwaren, Werkzeuggriffe, Wasserbau.











